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// Grado November 2008

Freitag vormittag und der Wetterbericht für die Küstengegend schlägt in die rote Zone. Bernie lies nicht lang auf sich warten- hatte kurzerhand Bauchkrämpfe und etwas Durchfall und somit war der Arbeitstag für ihn auch schon gelaufen und sein Chef schickte ihn nach Hause. Also rein ins Auto- tutto gas voon Graz nach Hermagor- und weiter nach Grado.Ein Augenblick der nur noch hoffen lässt ob die 7m² ausreichen würden und ab in die Brandung. Eine Session die vieles bisher dagewesene in den Schatten stellte,..

Wir pushten uns zu Extreme und als schon längst keine Schirme mehr am Himmel waren- die Sonne schon ihr Licht dem Mond übergab und die Flut schon längst in Ebbe übergang, war auch für uns der Nachmittag zu Ende. Wer sich wirklich mal in solch eine Lage begeben will - den rate ich bis kurz vor Dunkelheit 2 km vom Strand entfernt bei 40 Knoten die Wellenbrecher zu reiten und dann abschliessend diesen Weg in tiefsten Schlamm und Gatsch und Dreck und überhaupt,..versuchen retour zu kommen. Um halb Neun abends , tiefster italienischer Nacht, hunderte von schnittwunden an den Füßen-und kompletten konditionellen breakdown haben wir irgendwie den Strand erreicht.(die letzten 150 m wurden schwimmend überbrückt - und des mit all dem Klumpat ;-)) ) Bei lockeren 1,5 Promille wurde die erste Nacht, stinkend nach Schlick- jedoch wohlgenährt und schon wieder aufgeregt auf den nächsten Tag erstmals in meim Caddy verbracht !

Bernie du warst der Erste!!

2.Tag
Alles begann wie in einem Märchen. Perfekter Bedingungen- und fast die ersten am Wasser. Doch es kam wie es kommen musste.Während ich meinen Kite wechselte, donnerte Bernie mit Höllentempo auf den Strand zu- seine Worte danach : Es war einfach nur geil- i hob ned stehn bleiben können. Ein Crash bei vollen Speed-Kite einmal durchgelooped und er selbst wie ein Dummy hinterher- und anschliessender völligen Bewusstlosigkeit war die Folge. Vor dem Ertrinken zwar gerettet und seines anschliessenden Verlustes des Kurzzeitgedächtnises, war selbst mir als Profi in Erster Hilfe fast eine Spur zu heavy. Unzählige Male die selben Fragen und auch als der Polizist von Pulp Fiction ihn nicht im warsten Sinne des Wortes ‚''varammt'' hat- war der einzige Weg so schnell wie möglich ins Krankenhaus . Denn mein Freund - du hast einige Zeit in dieses helle Licht am Ende des Tunnels , das wie ein Springbrunnen auf dich wirkte, gesehen. Mittlerweile ist aber schon wieder alles fit- der Kopf is in Ordnung- der Meniskus oder wars das Kreuzband is auch schon wieder verheilt und die nächste Session lässt nicht lange auf sich warten.


Grüsse Lupo und Bernie





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