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// Sardinien | Italy | May 2008


Wer noch niemals da war, sollte sich diesen wunderschönen Fleck der Erde mal ansehen. Anfang Sommer ,wo noch nicht unzähligen Touristen die Strände des Hawaiis des Mittelmeeres, die sauberen italienischen Städte hoch in den Bergen und die einsamsten Buchten dieser Insel belagert sind,sind Tine und Ich den langen Weg von 700km zur Bucht von Piombino und dann nochmals 6 Stunden mit der Fähre angetreten.

Mein alter VW Bus, Bikes , Kites und alles was dazugehört, vor allem Abenteuergeist waren mit von der Partie. Die Insel ist zu dieser Zeit noch sehr ruhig. Teilweise bist du stundenlang unterwegs und begegnest höchstens ein paar wilden Schafen und kannst trotz Campingverbotes eigentlich ungstört dein Lager dort aufschlagen wo es Dir am besten gefällt.

Erster Aufenthalt war Chia. Der südlichste Punkt der Insel , an dem man näher an Afirka liegt als der Norden zu Europa. In fast völliger Einsamkeit verbrachten wir die ersten beiden Nächte an weissen Sandstränden, mit unglaublich mächtigen Wind und lässigen Wander und Bikerouten. Weiter gings nach  San Teodoro im Osten der Insel , da es auf der Landkarte nur einen Katzensprung entfernt ist, wurde auch gleich der direkteste Weg über die Berge gewählt. Nach knapp 5 Stunden Autofahrt, einer herannahenden Ellbogenentzündung (vor lauter kurbeln) haben wir das Ziel zwar nicht erreicht, doch haben wir uns einfach auf einen Campingplatz dazugestellt und die dortige Infrastruktur mal kostenfrei getestet.

San Teodoro war dann 3 weitere Tage unser Domizil. Mit direktem Blick aufs Meer,lässige Stadt und wieder Wind ohne Ende is dieser Teil der Insel ein Kiterparadies.Nun war es an der Zeit Porto Pollo , das SurfMekka der Insel zu erkunden. Über die klischeehafte Seite der Costa Smeralda hinauf an den Ort wo der Windgott die Erde geküsst hat. Und wahrlich - er wütet ohne Grenzen.

Den Nordwesten der Insel und einen Teil des Landesinneren hatten wir zum Teil mit dem Bike und per Pedes erkundet. Und nach 10 Tagen gings wieder retour nach Hause- mit unzähligen Ameisen in jeder kleinen Ritze meines Buses, mit dem jetzt ein türkischer Freund wohl so seine Freude hat, wenn er nicht die Königin bereits ertappt hat.

Lupo und Tine
















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